Die Koeffizientenmatrix
So ist es, wenn man sich schnell in der Vorlesung ein Gleichungssystem einfallen lässt.
Zur Erinnerung: an der Tafel entstand spontan eine Koeffizientenmatrix vom folgenden Typ:
Wir wollten den Rang (die Anzahl der linear unabhängigen Zeilen) dieser Matrix bestimmen und waren zunächst davon überzeugt, dass diese spezielle Wahl darauf hinaus laufen müsste, dass alle die Zeilen der Matrix linear unabhängig sein würden und unsere Matrix damit den Rang haben würde.
Völlig erstaunt waren wir als wir konstatieren mussten, dass die dritte Zeile eine Linearkombination der ersten beiden Zeilen ist. Natürlich kann man den Algorithmus zur Generierung der Diagonalenform der Matrix anwenden, so wie wir es taten. Mehr Überzeugungskraft hat jedoch die Betrachtung des Schemas, wie die Matrix entsteht:



Den Zeilenvektor bezeichnen wir kurz mit .
Damit können wir wie folgt schreiben: .
Jetzt sieht man leicht, dass eine Linearkombination von und ist:

.
war die Matrix, die ich eigentlich an die Tafel bringen wollte. Stattdessen schrieb ich . Der Beweis für funktioniert analog. Überzeugen Sie sich davon. Viel Spaß dabei --*m.g.* (Diskussion) 15:55, 24. Mai 2018 (CEST)
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