Lösung von Aufgabe 11.09 SoSe 13

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Lösung IIIu13

Gegeben seien der Winkel α=∠ASB, die Winkelhalbierende w von α und der Punkt P mit PA‾=~PB‾

z.z.: P ∈ w

Beweis:

1) PA‾=~PB‾ ; (>Voraussetzung)

2) PS‾=~PS‾ ; (>trivial)

3) Sei m die Mittelsenkrechte von AB‾ und M der Mittelpunkt von AB‾ ; (>Existenz der Mittelsenkrechten)

4) P∈m ; (>Def. Mittelsenkrechte, (1))

5) ∠PBM=~∠PAM ; (>(1),Basiswinkelsatz)

6) AM‾=~MB‾ ; (>(3))

7) MPB‾=~MPA‾ ; (>(1),(5),(6),sws)

8) ∠APM=~∠BPM; (>(7))

9) SBP‾=~SAP‾ ; (>(1),(8),(2),sws)

10) ∠ASP=~∠BSP; (>(9))

11)  SP+ ist die Winkelhalbierende w; (>(10), Def. und Eindeutigkeit der Winkelhalbierenden)

12) P∈w; (>(11))

Muss ich hier explizit sagen, dass P im Inneren vom Winkel liegt? Darf ich das voraussetzen oder muss ich eine Fallunterscheidung machen?

--Illu13 23:02, 10. Jul. 2013 (CEST)

Bemerkung --*m.g.* 10:12, 11. Jul. 2013 (CEST)

Wir gehen davon aus, das P zu den Schenkeln von α=∠ASB ein und denselben Abstand hat. Das bedeutet nicht, dass PA‾=~PB‾ gilt.

Bemerkung --Illu13 19:54, 11. Jul. 2013 (CEST)

Ich habe A und B gleich so gewählt, dass sie die Lotfußpunkte von P zu den Schenkeln sind. Darf ich den Beweis auf diese Art führen, wenn ich statt A und B die Lotfußpunkte L und U wähle, die nicht identisch mit A und B sind?

Bemerkung --*m.g.* 07:54, 13. Jul. 2013 (CEST)

Es bleibt ein grundlegender Denkfehler: Sie unterstellen letztlich (auch wenn sie das nicht explizit sagen), dass die Mittelsenkrechte von AB‾ durch den Punkt S geht. Das dürften Sie, wenn Sie wüssten, dass SA‾=~SB‾ gilt.